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Einhand-Seemannsgarn

Gegen Mitternacht zog der Nebel wieder zu, dichter als je zuvor. Man konnte fast „darauf stehen“. So ging es einige Tage lang weiter, und der Wind nahm zu, bis auf Orkanstärke.

Die Wellen schlugen hoch, doch ich hatte ein gutes Schiff. Dennoch fühlte ich mich in dem düsteren Nebel einsam, wie ein Insekt auf einem Strohhalm inmitten der Elemente.

Ich hielt das Ruder fest, und mein Schiff hielt ihren Kurs, und während sie segelte, schlief ich.

Joshua Slocum. 1935.


Title: Sailing Alone Around the World

Author: Joshua Slocum

Von 500 Zeichen

500 Zeichen am Morgen ist ein Autofiktionales-Prosa-Format, das ich seit 2023 mehrtäglich hier im Blog und im Fediverse sowie per Newsletter verschicke.

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3 Antworten auf „Einhand-Seemannsgarn“

@erik Ich nehme mir mal das ganze Buch vor: im Projekt Gutenberg zu lesen: https://www.gutenberg.org/cache/epub/6317/pg6317-images.html

@erik hab mit dem Buch angefangen, schon eine Portion Mut damals so eine Reise zu unternehmen.

@erik In diesem Haus in #NovaScotia wuchs Joshua #Slocum auf. #BrierIsland #Westport

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