In Dänemark gibt es selten Bürgersteige und Bordsteine, alles ist bunt und ich glaube den Menschen geht es besser. Lavendel-Huset in Trœnse, Sydfyn, Svendborg Kommune
Kategorie: Haikus, Gedichte und andere kurze Gedanken
Altair
Altair, Teamplayer und Superstar. Ich sehe Dich im Südosten funkeln, Und denke daran, dass ich einen Weltmeister kannte, mit gleichem Namen. Dessen Ruhm strahlte kürzer, Aber dafür konnte er singen.
Eigentlich war es nun soweit. Es war Zeit. Und doch war ALLES, was er erreicht hatte, alles war nun in Gefahr. Immernoch. Soviel hatte er entbehrt. Nicht getan, sich untersagt, in der vermeintlichen Gewissheit, es nun gebrauchen und geniessen zu können. Nun war es soweit. Sollte es soweit sein. Und alles an das er denken […]
Das was Du Wirklichkeit nennst, hinkt meiner Fantasie nur ein wenig hinterher. Alles liebe ist in ihr schon da. Gedacht, erfühlt, erlebt.
Du bist mir wichtig, Vielleicht das Wichtigste überhaupt. Aber bitte werde nicht so gewichtig, Dass nichts mehr wichtig wird. (Aus den Katakomben von Astra)
Die Kriegerin des Lichts betrachtete ausgiebig die beiden hohen Pfeiler neben dem Tor, das sie durchschreiten sollte. Auf der linken Seite die Angst, Auf der rechten das Begehren. Dann schritt sie hindurch, in der Erwartung Dich zu treffen. Für Katharina, Holly, Julie und Andrea Frei nach einer Vorlage von Paulo Coelho
Ich bin heute sehr früh in das weiße Zimmer gegangen und habe mir Dialoge angesehen. Wenn das so weiter regnet, kann ich sicher nicht schlafen. So eine Gemütlichkeit halte ich nicht aus. Zum Glück, gerade als mich mein Terminkalender von morgen einholt, entdecke ich an dem Pflaster an meinem rechten Mittelfinger einen Faden, der nutzlos […]
Wenn ich reise, nehme ich mich mit – leichtes Gepäck also. Wenn ich ankomme und mich umsehe, wird alles mehr, aufgefüllt mit Düften, die von Land herüber wehen, von Gesichtern, die lachen, forschen, verlangen. Fremdartige Boote, weisse Möwen, grelle und wunderschöne Seelichter – und Gesichter: Von berühmten Städten, verwunschenen Stränden und vergessenen Plätzen. Aber schwerer […]
Tulpen
Tulpen wachsen auch nach dem Abschnitt weiter. Gemeinsam stehen sie in einer Vase. Deiner. Und vielleicht wetteifern sie, wer die höchste wird, die schönste, schillerndste. Und am Ende neigen sich ihre Köpfe nach unten, öffnen sich ihre Blüten und sie erblicken das erste Mal, das sie abgeschnitten waren, die ganze Zeit, die sie lebendig nannten.
Ich mag Prosa und ich mag Privatheit. Um beides zusammen zu bekommen und um Herrn Facebook es nicht allzu leicht zu machen, meine ganzen Daten zu lesen, auszuwerten und sie mir wieder zurückzuschicken in Form von Werbung, werde ich meine Postings hier ein wenig prosaischer machen. Das klingt dann ein wenig übertrieben, unglaubwürdig, albern-doof, skurril […]
Schau mal, die ganzen Lichter über der diesigen Elbe. Und sie spiegeln sich in dem Fluss. Ohne Wind zeigen sie alle auf mich. So wie Du. Und ich auf Dich. Aber ja, fragt Heiner Bremer, wie hell?
Es ist ja nicht so, dass Denken an sich etwas besser machte. Ich liege jedenfalls abends nicht im Bett und denke, „toll viel gedacht heute“. Vielmehr entsteht Glück oft aus dem Fühlen, bisweilen sogar nichtdenken. Nichts gegen das nachdenken, aber glücklich macht es nicht. Und doch, denke ich an Dich, dann fühlt sich das gut […]