Ring2 – das Hamburg Logbuch

Moin Moin Hamburg,

vielen Dank für das Feedback zu meiner Kolumnen-Nullnummer “Hamburg, du doofes Schlagloch”.

Ich verarbeite in diesem Podcast meine eigene Medienkritik, Lob (Danke C.) und Tadel (Danke B.).

Hamburg ist nicht Berlin als Rubrik ist gebongt; einen Sidekick brauche ich noch – und mehr Anekdoten braucht es auch…

Chapters

  • 0:20 Einführung in den Podcast
  • 2:01 Feedback und Interaktion
  • 3:19 Geschichten aus dem Bloggen
  • 4:54 Anekdoten und persönliche Erlebnisse
  • 6:33 Hamburg ist nicht Berlin
  • 6:55 Einblick in den Newsletter
  • 12:36 Glosse über Verkehrsprobleme
  • 17:41 HSV und Hamburger Fußball
  • 19:57 Abschluss und Umfrage

Moin Moin Altona, Moin Moin Hamburg. Hier ist Erik von, ja von was eigentlich, von Ring 2, dem Hamburg-Logbuch, dem Hamburg-Newsletter, dem Hamburg-Blog, dem Hamburg-Podcast. Und tatsächlich suche ich ja schon seit Ewigkeiten nach… Tja, nach dem Thema. Und ich dachte, es sei Segeln. Ich dachte, es seien Logbücher. Das hat mir auch wirklich sehr viel Spaß gemacht.

Vielleicht mache ich das auch weiter. Ich dachte, es wären die kurzen Formate mit 500 Zeichen. Und ich habe immer alles dazugeschaltet, wie man hier in Norddeutschland sagt. Meine Tochter sagt inzwischen abgeschalten, zugeschalten, weil sie in Bayern lebt. Das ist nicht schön, aber auch die Menschen,

die nicht in Hamburg leben und vielleicht aus Hamburg kommen oder lange in Hamburg gearbeitet haben oder Hamburg sowieso nur so lieb haben, haben auch irgendwie ein Anrecht darauf, dass sie ihre Portion Hamburg bekommen. Und ich weiß nicht, ob ihr meine Newsletter lest, aber ich habe euch letzte Woche die Nullnummer eines Hamburg-Newsletters einer Hamburg-wöchentlichen Glosse, einer Kolumne geschickt,

die ich eigentlich ganz okay fand. Ich würde sie aber gerne nochmal verbessern, mit euch zusammen auch. Aber was ich, glaube ich, auf jeden Fall machen werde, ist, mehr aus Hamburg berichten, mehr aus Altena. Da, wo ich lebe, da, wo ich herkomme. Die Stadt, die mich geprägt hat, die im Grunde genommen zwei Städte sind.

Also vielleicht geht es ja auch irgendwann mal um die Geschichte von Altena, mehr als die Geschichte von Hamburg. Aber das sind jetzt schon Gleichkeiten. Sagt mir bitte Feedback. Würdest du, weil du Christus hier, weil du den Podcast hörst, Christus vielleicht auch, weil du meinen Newsletter abonniert hast, hast du die Hamburg-Ausgabe die Nullnummer gelesen?

Und wenn ja, welches Feedback hast du für mich? Ich habe sozusagen mannigfaltiges Feedback bekommen von euch da draußen, unter anderem auch von jemandem, den ich sehr schätze, Vielen Dank C-Punkt dafür, dass dir das gut gefallen hat. Wahrscheinlich hat es dir sogar besser gefallen als mir. Aber wenn du sagst, etwas gefällt dir oder du findest etwas inhaltlich gut,

dann heißt das was für mich, weil du mein allererster Chefredakteur warst und ich von dir ziemlich viel habe lernen dürfen. Also werde ich damit weitermachen. Ich habe ganz, also auch auf Instagram oder auf Facebook, Und normalerweise nicht so viele Replies oder Herzen oder ja, Hamburg oder auch von Leuten, mit denen ich mal zusammengearbeitet habe,

die gar nicht aus Hamburg kommen, aber mich natürlich sofort nach Hamburg verorten. Das hat mir gut gefallen. Und ich werde euch quasi live teilhaben lassen an meiner Medienkritik, die ich hier zusammen mit vielen lieben Menschen machen durfte, heute Morgen beim Frühstück. Mit B zusammen. Und zum einen fällt mir da die Geschichte ein von Sven Regener,

dem ich ja die Ehre hatte, das Bloggen beizubringen. Und der nicht nur bei Berlin Online gebloggt hat, sondern auch bei Zeit Online, bei der Süddeutschen, meine ich, und noch bei so einem Juken-Magazin. Und in einem Interview hat er irgendwann mal gesagt, als ich angefangen habe, war das alles ein bisschen langweilig.

Und ich habe schnell festgestellt, ich brauche einen Sidekick, einen Counterpart. Es bringt einfach nichts, wenn ich so vor mich hin blogge, sondern ich brauche jemanden, mit dem ich die Themen einfach ein bisschen spiegeln kann, der anders ist als ich und der die Dinge auf der Welt anders sieht. Und ich glaube, das brauche ich auch.

Und ich habe auch direkt Feedback bekommen von meinem Sidekick. Ich muss mir überlegen, wie ich den finde. Die hat nämlich gesagt… Erik, du hast SUVs und Fahrradfahrer gleichgestellt, so nach dem Motto, Schlaglöcher sind für alle gleich. Das sehe ich komplett anders. Schlaglöcher sind überhaupt nicht für alle gleich.

Schlaglöcher sind für Leute, die mit ihren SUV-Panzern durch die Gegend fahren. Die merken das gar nicht in ihren gefederten Echtleder-SUVs. Und auf dem Fahrrad fährst du da rein und dann brichst du dir die Gabel und vielleicht auch den Hals. Das ist ja wohl was völlig anderes. Und du erinnerst dich doch bitte an unser Auto,

wenn wir da irgendwie die Schlaglöcher in der Parkstraße längs gefahren sind und das langsam aber sicher das ganze Gestänge und die Aufhängung vorne kaputt gemacht hat. Das passiert ja doch mit dem modernen BMW SUV nicht. Und da muss ich sagen, das stimmt. Und vielleicht hätte es euch auch mehr Spaß gemacht,

wenn dieser Sidekick entweder gleich in der Episode aufgetaucht wäre oder er kriegt sozusagen so eine Art Kritikecke, wo er das machen kann. Und dann habe ich das Feedback bekommen, das war ganz lustig, bei dem Busstreik und dem U-Bahn-Streik hatte ich noch eine Anekdote im Kopf von einer Freundin,

die einen neuen Job hat und zu diesem Job hinfahren wollte und schön mit der S-Bahn nach Landungsbrücken gefahren ist und in Landungsbrücken stand und huch, es fährt heute nicht. Und diese Geschichte hätte ich vielleicht erzählen sollen. Noch ein paar persönliche Anekdoten oder Anekdoten von Leuten, die ich kenne. Und falls die Leute mich jetzt kennen, keine Angst.

Ich werde es auf jeden Fall so verfremden, dass ihr euch vielleicht wieder erkennt, aber kein anderer. Und dann habe ich gedacht, ja, cool, ich habe gleich einen Fehler gemacht. Denn die U-Bahnen fuhren gar nicht. Oder zumindest nicht immer. Die fuhren auf jeden Fall, wurden die auch bestreikt. Die S-Bahnen fuhren. Also eine Korrekturecke brauche ich auch noch.

Und dann habe ich heute eine sehr schöne Geschichte aus Berlin gelesen und dachte, schade, dass du einen HSV, dass du einen Hamburger Städter machst. Und da dachte ich, hey, es gab doch Svensson mal mit seinem unglaublich tollen Blog von Hamburg nach Berlin. Und wie er denn so erzählt hat,

wie er in Berlin ankommt und warum Hamburg nicht Berlin ist, den habe ich immer sehr, sehr gerne gelesen. Ganz abgesehen davon, dass Svensson, so hieß er als Blogger, auch ein sehr netter Typ ist. Und jetzt habe ich was aus Berlin gelesen und dann dachte ich, eine Rubrik könnte man noch machen, die heißt Hamburg ist nicht Berlin.

Schreibt mir nochmal zurück, wie ihr das alles findet und ich verlinke euch auch die Artikel, die ich euch gleich noch vorlese, nämlich den aktuellen und vielleicht lese ich euch auch noch was aus der Nullnummer vor, aus der Hamburg-Nullnummer. Also, in meinem Blog habe ich vom Sommer einen Artikel mit dem Hashtag Hamburg und

Der würde in dem Newsletter im Kulturteil auftauchen. Er ist vom 23. August 2025 und er heißt Urlaub in Pinneberg. Angelehnt an Erobieks Titel Urlaub in Italien. Hamburg Mitte August. 14 Grad und immer mal kurze Regenschauer. Klammer auf. Das ist ja fast so warm wie nächsten Mittwoch hier in Hamburg. Da sind zwölf angesagt.

Also gibt es auch Mitte August. 14 Grad und immer mal kurze Regenschauer. Carsten Meier mit Y ist ein Mann, vielleicht der Einzige, der seinen Wohlstandsbauch mit einer selbstverständlichen und würdevollen Coolness tragen kann. Nicht nur in diesem Sinne ist er mein Vorbild. Ich bin auf dem Weg zu ihm. Dachte ich zumindest bis eben noch.

Der ICE nach München ist in Pinneberg gestrandet. Jemand aus der Gegend hat eine Flasche auf den Zug geworfen und eine Scheibe getroffen. Dann noch lieber Urlaub in Spanien, steht auf den Gesichtern meiner Mitreisenden. W und A warten Dammtor auf mich, denn Carsten Meier zeigt seine Kunst in Planten und Blomen. Diese herrlich patinierten Konzertenmuschel,

wie man sie in den 70ern gerne in Ostseebädern oder Bad Sachsa verbaut hat. Im inoffiziellen Stadtpark St. Paulis hat sie überlebt. Mehr noch coole Acts wie Lemperatrice oder eben jetzt Erobieg haben sie mit neuem Leben erfüllt und überfordern regelmäßig den nahegelegenen Kiosk. Okay, wir stehen immer noch. Da habe ich Zeit, euch von X zu erzählen.

Ein Blogger aus Berlin. Ja, guck mal, schon wieder Berlin. Der sowas wie ein kleiner Star der Szene war, als Bloggen der neue heiße Scheiß war. Er bloggt wieder und postet in das Fediverse, so wie ich auch. Und seine Definition des Bloggens hat mit viel Improvisation zu tun. Genau das, was Carsten Mayer mit seiner Kunst macht. Zitat, wirres.net,

Dinge ausprobieren, Dinge obsessiv zu verfolgen, bis sie mich langweilen, gelegentlich den Geschmack anderer zu treffen und gelegentlich das Gegenteil. Alles in der Öffentlichkeit, aber eigentlich nicht für die Öffentlichkeit. Und das ist ein schönes Zitat. Hammer. Ich wiederhole das nochmal. Alles in der Öffentlichkeit, aber eigentlich nicht für die Öffentlichkeit. Und da fühlte ich mich gleich angesprochen,

weil ich mache meine Sachen, die ich hier so mache, mache ich natürlich auch in der Öffentlichkeit. Ihr hört das ja gerade öffentlich. Und ich mache das natürlich auch ein bisschen für euch. Aber in erster Linie mache ich es für mich. Bloggen tue ich, um nicht zu vergessen, wie es mir gerade ging an dem Tag oder um…

die Reisen, die ich in meinem Kopf mache, aufzuschreiben. Die Ideen, die Leute, die ich erfinde und die ich kennenlerne mit mir selbst, euch vorzustellen. Dasselbe soll es eigentlich in dieser Hamburg-Kolumne auch geben. Natürlich Soll es um Aktuelles gehen aus Hamburg? Das ist klar, sonst macht ein wöchentlicher Newsletter aus Hamburg eigentlich wenig Sinn.

Aber es soll schon näher am Bloggen sein, näher an der Kolumne, näher an der Glosse als an der Nachricht. Für Nachrichten gibt es hervorragende Newsletter. Ich kann da zum Beispiel den… von der Zeit Hamburg empfehlen, den ich die Ehre hatte, hatte ich das schon erzählt, den ich die Ehre hatte, mit zu starten. Da war ich für St.

Pauli und für Black Lese zuständig in diesem Newsletter. Aber wir haben auch viel darüber diskutiert, wie aus unserer Sicht ein Newsletter sozusagen vom Format her auszusehen hat. Und zumindest in den Startjahren War die Elbvertiefung für mich, nicht nur für mich Vorbild, sondern auch beispielsweise für eine Tagesspiegel-Newsletter, die danach kam. Aus Berlin schon wieder. Guck mal, Hamburg, Berlin.

Das ist irgendwie auch so ein Thema, das man immer mal wieder so submäßig einbauen kann und muss. Aber auf jeden Fall haben wir viel diskutiert damals und ich habe immer gesagt, ich hasse Newsletter, die nur so antiesen. Selbst wenn das Antiesen quasi in so einen Fließtext, in so einen Flow verpackt ist, ja, das ist okay.

Aber ich möchte eigentlich ein Newsletter lesen und da muss das Lesen abgeschlossen sein. Wenn ich dennoch Lust habe, mir ein oder ein anderes Thema zu vertiefen, dann kann ich ja den Links folgen. Aber ich darf Informationen, die für mich als Leserin wichtig sind, nicht außerhalb des Newsletters verstecken. Die Leute zwingen, irgendwo rüber zu machen,

irgendwo rauf zu klicken, womöglich noch hinter einer Page-Schranke. Nee, nee, nee, das geht nicht. Und so wird auch dieser Newsletter, Ring 2, das Hamburg-Logbuch als Arbeitstitel, wird auch komplett sein, für euch komplett zu lesen und nicht hinter einer Bezahlschranke. Es sei denn, die Dinger sind drei, vier Monate alt, denn rücken sie, glaube ich,

automatisch bei meinen Einstellungen hinter die Bezahlschranke. Muss ich mir gerade mal überlegen, ob das Sinn macht. Vielleicht ändere ich das auch wieder. Also Hamburg, Pinneberg, Hamburg, Berlin. Und dann würde ich sagen, lese ich euch auch mal ein bisschen noch von meinem Newsletter vor, den ich aber auch schon mit einer Audiospur versehen habe, habe ich gerade gesehen.

Aber egal, machen wir es nochmal. Der Titel heißt Hamburg, du doofes Schlagloch. Ein Test für eine wöchentliche Hamburg-Glosse. Wochenletter Nummer 0, frostige Nullnummer, Kalenderwoche 8. Too lazy didn’t read. Das ist so eine Internetabkürzung und heißt, eigentlich habe ich keinen Bock, das zu lesen. Sag mir mal, worum es geht.

Und das macht das Hamburger Tagesjournal übrigens auch sehr schön. Oben drüber sehr oft mit Alliteration, so Spiegel Online-like. Gefällt mir ab und an auch mal ganz gut. Nicht, dass das zur Pflicht wird, wie bei Spiegel Online zu vermuten. Aber ab und an mag ich Alliterationen. Also Too Lazy Didn’t Read, minus 6 Grad, bald dreimal so viel.

Schnee wie nasse Pappe, keine Busse. Willkommen in Hamburg, Angela. Und ich glaube, ich lese euch nicht die ganzen vor, sondern nur ausschnittsweise. Es ist Mittwochmorgen, 7 Uhr morgens. Hamburger Osten, sehr gay Nuss, steht auf dem Betriebshof in Bilbrook und friert. Er könnte jetzt seinen Bus warmlaufen lassen, die Türen öffnen, die ersten Fahrgäste einsteigen lassen,

die Mütter mit Kinderwagen, Bauarbeiter mit Thermoskannen, nervige Schüler mit Kopfhörern und TikTok vorm Gesicht. Er tut es nicht. Er streikt. Hinter ihm stehen 89% seiner Kollegen bei der VHH. Auch sie streiken. Vor ihm Hamburger Straßen, auf der sich keine Busse bewegen. Die Menschen warten trotzdem an den Haltestellen. Weil sie es nicht wissen,

weil das Handy keinen Akku hat, weil Gewohnheit manchmal stärker ist als Vernunft. Willkommen in Hamburg, Woche 8. Zieh die Jacke oben zu, es wird rau. Verdi hat drei Tage lang gestreikt. In Wellen. Montag Harburg, Dienstag die gesamte Stadt. Mittwoch VHH und der Hamburger Osten. Donnerstag die Betriebshöfe Wandsbek und Hammerbrook. Jeden Morgen eine neue Front,

jeden Morgen neue Haltestellen, die niemand von Sergejs Kolleginnen bedient. Das nächste Mal trifft man sich am Verhandlungstisch am 20. und 24. Februar, bei der Hochbahn am 26. beim HVHH. Bis dahin eigene Beine, Fahrrad, viel frische Luft. Dann kommt noch eine lustige Geschichte über die Bahn. Die lese ich nicht vor, sondern sie ist aber sehr lustig, weil …

Fünf Nordländer Ministerpräsidenten und unser Bürgermeister Peter Tschentscher ist ja als erster Bürgermeister auch Ministerpräsident des Landes Hamburg. Also alle fünf Ministerpräsidenten aus Berlin, Brandenburg, da war es wieder Berlin, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg, Vorpommern und Schleswig-Holstein und Hamburg, alle fünf, haben diese Woche einen solchen Brief geschrieben. Einen Brandbrief, einen höflichen, aber sehr dringenden Brandbrief.

Und in diesem Brief haben sie gefragt, Sag mal, Frau Bahnchefin, wie steht es denn eigentlich mit der Strecke Hamburg-Berlin? Die sollte doch im April fertig sein mit eurer Generalsanierung. Jetzt hat aber auch die Bahn Probleme mit dem Frost. Und die Ministerpräsidenten waren einigermaßen not amused und haben gesagt, wir brauchen da mal eine Ansage bis zum 2.3.,

Und hat die Bahnchefin etwas gemacht, was ich total Bahnchef-mäßig finde. Würde ich auch machen, wenn die Bahnchefin wäre. Und sie hat gesagt, den Zeitplan präsentiert wir am 13. März. Elf Tage nach der Frist. Und man muss diese Egalheit fünf Ministerpräsidenten gegenüber einfach auch mal würdigen. So nach dem Motto, ja, ja, Zweiter, Dritter.

Ich habe mir das auf Wiedervorlage gelegt, elf Tage später, also fast zwei Wochen später. Das ist total lustig. Tja, und dann kommt auch noch sozusagen in den Frühjahrsferien wird die Verbindungsbahn gesperrt. Also nicht die Straße an der Verbindungsbahn, sondern die Verbindungsbahn zwischen Altona und Dammtor. Also Dammtor und dem Rest der Welt im Norden und auch der Sternschanze.

Ich muss mir auch überlegen, wie ich zur Arbeit komme. Aber das wird auch hart. Also all sowas habe ich in dieser Glosse verarbeitet. Ich habe mir überlegt, weil das war eher ein Zufall, dass es grundsätzlich oder viel um den Hamburger Verkehr geht oder die Hamburger Verkehrsinfrastruktur. Das war jetzt Zufall.

Ich muss das ein bisschen beobachten beim nächsten Mal, ob das eigentlich eine ganz gute Idee ist, so ein Metathema zu nehmen, das man immer mal wieder irgendwo einfließen lässt. Sagt mir doch mal Bescheid. Dann gab es noch eine Kampag-Geschichte unter anderem über den Hamburger Zukunftsentscheid. Könnt ihr ja gerne alles selber nochmal lesen.

Ach ja, und dann gibt es ja noch den HSV. Also ich bin ja bekannterweise St. Pauli-Fan, aber ich finde der HSV… ist in dieser Stadt einfach so präsent, omnipräsent und wichtig. Und man kann kein Hamburg Newsletter machen, wenn man nicht regelmäßig auf den HSV guckt. Und ich verspreche hier mit hoch und heilig, dass ich mit einer feinen,

ironischen Klinge vielleicht manchmal agieren werde. Aber ich werde kein HSV-Bashing betreiben. Ganz einfach auch aus dem Grund, weil das könnte… Und Merkwürdigkeiten können die tatsächlich alle selbst. Jetzt hat zum Beispiel die Woche Erik Huwer, der neue starke Mann beim HSV, Vorstandschef, auf der Mitgliederversammlung ans Mikro getreten und hat meiner Wahrnehmung nach ungefähr sinngemäß gesagt, ja,

Der HSV freut sich schon auf ein neues Stadion. Vielen Dank Stadt Hamburg. Aber ich weiß auch schon, wie es aussieht. Es wird auf gar keinen Fall ein Leichtathletikstadion. Ich habe auch keinen Bock auf so ein Leichtathletikrundestadion. Also wo wir vielleicht Innenfußball haben und Außen Leichtathletik. Da fragt man sich natürlich, okay,

wenn das zu den Olympischen Spielen gebaut wird, wo soll denn da die Leichtathletik stattfinden? Lieber Herr Hoover, lieber Herr Namensvetter Erik, Da glänzt so ein bisschen die HSV-Arroganz durch, wenn er dann sagt, also wenn es ein neues Stadion gibt, dann wird es eins sein, dass nach den Vorgaben das HSV gebaut wird.

Auf der anderen Seite in der Stadt noch keinerlei Planung, noch nicht mal eine Diskussion über das Stadion. Da weiß der HSV schon mehr, ich weiß es nicht. Angela Merkel kommt am 6. März zum Mattei mal. Das ist sowieso auch so eine Veranstaltung, die muss in so ein Newsletter rein. 6. März, mal gucken. Dann natürlich das Wetter.

Und das wird ja jetzt warm. Also von gefühlt minus 11 vorgestern zu nächsten Mittwoch 12 Grad. Das sind laut Adam Riese 23 Grad Unterschied. Und das ist Hochsommer. Also der Unterschied zwischen tiefstem Winter und nächsten Mittwoch ist ein Hochsommer. Das ist ja wohl cool. So, jetzt haben wir es bald.

Ihr habt mir jetzt 20 Minuten zugehört und ich hoffe, ihr meldet euch bei mir. Ach ja, eine Frage habe ich noch. Wann hättet ihr den Newsletter denn gern? Am Sonntag zum Frühstück? Zum späten? So um elf beim zweiten Kaffee? Oder am Mittwoch. Also ich hätte Mittwoch- und Nachmittagszeit. Oder Freitag und Samstag für Sonntag. Schreibt mir mal zurück.

Mittwoch oder Sonntag, Erik. Dankeschön. Das ganze Stadion, Quatsch, das ist der andere Podcast. Die ganze Stadt. Tschüss Hamburg.


Erik
Erik
@erik@blog.ring2.de

Hej, danke fürs Lesen. Der Autor + Podcaster liebt Segeln, Reisen, Hamburg + den FC Sankt Pauli.
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