Hafen Strande, windstill. 19:10.
Die kleine Brise, die die letzten Herbstsegler heute in die Schlei schob, hat nu auch Feierabend.
Der Wind ist nicht nur hier unten eingeschlafen, sondern bis in die Stratosphäre hinauf regt sich nix mehr. Fest getackert für die Nacht, ruhen die übrig gebliebenen Wolken in der totalen Flaute. Bewegen sich keinen Meter. Wie auf einem dieser Ölgemälde, die in friesischen guten Stuben hängen.
Die „Seestern“ spiegelt sich in der blauen Stunde. Ruhe, wohin man schaut.


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