»Die Arbeit am Verdorbenen hat erhabenes Gelingen. Fördernd ist es, das große Wasser zu durchqueren. Vor dem Ausgangspunkt drei Tage, nach dem Ausgangspunkt drei Tage.« IGING – GU Süße reife Feigen, verbotene Frucht. Der Fahrtwind der Flucht umweht uns, ich lege meinen Kopf in deinen Schoß. Als ich mich darin verliere, ziehst du los. Hab […]
Autor: Erik H.
Autor + Podcaster; liebt Segeln + den FC Sankt Pauli.
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… Und die darf man ablehnen!
Stark
Die Kälte des Winters steckt noch in allem, trotzdem die Sonne heute morgen schon viel Kraft hat. Die Muffigkeit verfliegt langsam und nun warte ich darauf, dass auch die Traurigkeit vergeht, die ich in den dunklen Tagen aufgesogen habe, wie Wolle den Kerzenwachs. ## Eine kleine Meise klaut sich Stroh aus meiner Fussmatte. Ihr hellblaues […]
Schön
Verschwende dich an den Augenblick, Zerre nicht, das Morgen, Es ist nicht dein Geschick. Und wenn du magst, denk dabei an mich.
Gespenster
Ich spiele. Ich spiele nicht. Mit Dir. Nicht gegen dich. Wenn du willst, stelle ich unsere Gespenster einander vor. Meines lebt schon lange bei mir und will partout kein guter Freund mehr sein. Wie heisst deines? Hört es auf einen verlogenen Namen? Lass uns noch frisches Holz ins Feuer werfen, das vertreibt vielleicht die Ungeheuer.
Über die Hitze der Liebe
Die Liebe für sich allein haben wollen, bedeutet auch, einsam vor dem Lagerfeuer zu sitzen. Die Hitze, die mein Gesicht erglühen lässt, wärmt doch auch die anderen, ohne dass mir kälter würde. Versammelt euch um das Feuer meines Herzens und singt. Draußen ist es kalt genug.
Delta
Am Fuße des Tages entspringt eine Quelle. Schiebt mich weiter, immer weiter in Deine Richtung. Ich kann es kaum erwarten, in Deinem Delta zu münden.
Sprung in der Platte
Anna gehörte zu der Art Menschen, die immer um etwas herum gehen müssen, bevor sie umdrehen. Beim Spazierengehen war das oft ein Baum oder ein Wartehäuschen. Beim Segeln eine Tonne oder der Kieler Leuchtturm. Es gefiel ihr, wenn zumindest symbolisch der eine Weg ein Ende fand – sie ein Ziel ereichte, bevor der Rückweg begann. […]
Die guten Männer
„Die guten Männer, die ich in meinem Leben getroffen habe, waren im Grunde nur zu feige, böse Jungs zu sein“ ANNA J.
Deine Lippen
Es gibt Lippen, die passen aufeinander und es gibt Lippen, bei denen ist jede Mühe vergebens. Ihre Lippen passten auf meine, als wären sie dafür gemacht. Voll umschloss ihre Oberlippe die meine, leicht angewinkelt, damit wir übereinander lagen, sie oben, während unten ein Hauch von Berührung nur zu spüren war. Nicht zu nass, nicht zu […]
Gleich gültig
Sie strahlte so viel Ruhe aus, dass einige schon Lethargie dahinter vermuten. Dabei war ihr jedes Gefühl gleich gültig, sie versuchte es zumindest. Die Wut und die Liebe, die glückliche und die unglückliche. Im Einklang mit der Pflicht, auch irgendwann den Müll runter zu bringen. Nicht auszurasten, wenn die Schraube vergniedelt und man nach dem […]
Love does not hurt …
Für den ganzen Tag war starker Regen vorhergesagt, den ein steifer Wind aus West von der Nordsee über meine Stadt fegen sollte. Bisher nieselte es nur, als ich einen Blick in den Baum vor meiner Terrasse warf, dessen Arme sich leblos in den grauen Himmel reckten. Es dauert bis nach Weihnachten, bis die letzte lebhafte […]
Nino de Angelogen
Gestern habe ich mich fast tödlich erschrocken. Es lief Werbung zwischen zwei Serienblöcken, da mache ich immer den Ton aus. Plötzlich erschien der alt gewordene Nino de Angelo auf meinem Schirm und schmachtete stumm in meine Richtung. So bemüht und unecht schmalzt der alte Mann daher, dass es fast weh tut. Plötzlich war der Gedanke […]
Mama? Wie bekämpft man Liebeskummer?
Mama? Ja, mein Kind? Wie bekämpft man Liebeskummer? Mit Schokolade, gutem Rotwein und… Noch mehr Liebe.
Irgendwann treffe ich eine Frau, die verrückt genug ist, mir zu glauben. Die mich nicht beschützt, sondern eine Räuberleiter macht, damit wir über die Mauer klettern können.
Sterne ohne Maß
Maß halten ohne Punkte zu zählen, das ziemt sich. Ziel erreicht. Die inneren Kontrolleure haben immer recht. Das war die Regel bis gestern. In mir ist genug Liebe für drei Kerle. Und wenn die Rauhnacht ihren schwarzen Mantel über die Stadt legt, will ich nichts mehr essen. Nichts trinken. Der Mund bleibt trocken. Keine Wärme […]
Nimm mein Herz, Es ist voll und schwer. Füllt von allein, Ist Deines leer. Sind wir beide voll, Gib es behutsam zurück. Wenn es geht heile, Und in einem Stück. Zwei volle Herzen, Frei von alten Schmerzen, Das nenn‘ ich Glück.
Ist die wichtigste Eigenschaft Der Liebe
Eigentlich… … sollte es Sehen-Sucht heissen.
Anweisungen an das Universum
Es ist eine tröstliche Vorstellung – und eine Erfahrung – dass die Dinge sich fügen, wenn man sie loslässt. Seine Wünsche delegiert. An einen Gott, an das Schicksal oder das große Ganze; an das Universum. Und wenn das Universum antworten könnte, dann klingt das in etwa so … Gelegenheiten stehen vor Deiner Tür. Neue Freunde […]
Geliebte Wut
Die Wut, von der er gar nicht sagen konnte, woher sie so plötzlich gekommen war, verzog sich aus seinem Bauch. Zurück blieb ein leichter Druck um seinen Magen, unmöglich war der mit Schmetterlingen zu verwechseln. Ob es am November lag, hatte er sich schon oft gefragt. Andere Menschen verliebten sich im Frühling, der passte viel […]
Schenke von Herzen und ohne List, Bedenke, dass Du das Geschenk bist. (Mashdown des Gedichtes von @ringelnatz: ‚Schenken‘)
„Wellness ist ein bewusster Akt des politischen Widerstandes“ – ein Kraft sammelndes Dafür in einer nervenden Welt des Dagegen. Und so verboten, wie schön: Konzept-Fotofilm von Noah Sow Teil von Noah Sows Multimedia Installation „Wellness“. 4 Frauen mit 4 Einwegkameras begehen jede für sich einen Akt der Wellness.
It’s a shame I am enough
Der einzige Unterschied zwischen Menschen mit glücklichen Beziehungen und denen, die immer noch danach suchen: Der echte Glauben, es wert zu sein, geliebt zu werden. „Ich bin (gut) genug“ Augen- und Herz-öffnender TED Talk
Kälte
Versehrte, die das Feuer fürchten, umfängt eine Kälte, die nicht beschützt, sondern die Liebe vertreibt.
Bevor Du einen Menschen an Bord beamen kannst, musst Du Deine Schutzschilde senken. #startreklessons Foto: wisegeek.org
Du bist für mich kein Urlaub vom Alltag, die kurze Zeit mit dir ist mein wahres Leben. Foto: freeparking 😉 CC by
Irgendwann ist der Winter vorbei, Dann bist Du bei mir, Und wir werden frei.
Eben war ich noch zufrieden…
Zwei Daumen Rasen über die Tastatur meines Gegenüber. Der Blick gesenkt steht der Nacken ungesund schief, während draussen die Welt vorbei zieht. Ich rieche vertrautes, als der Schaffner mit Kaffee durch den Waggon schlurft. So einen kann ich mir schon lange nicht mehr leisten. Atme kaum, in der Hoffnung, dass sich der Duft in meiner […]
November Fressen
Der November beisst ganze Stücke aus meiner Seele. Dabei kommt er recht mild daher. Der Sommer war so warm und hinterlässt mich so allein, dass mich ein einfacher und ehrlicher Kuss schon aus der Bahn wirft. Im Oktober fallen die Schatten, die Dich im November verschlingen. Mein Alltag zeigt die kalte Schulter. Du sehnst Dich […]
Olafs Sinneswandel
Die nasse Hand aus Westen streicht über die Stadt, es regnet dicke Tropfen von der Seite. Blätter stoben aufgeregt in Richtung Centrum. Wer weiss, was sie von dort mitbringen, wo der blanke Hans wohnt.
Bei knapp 14 Grad Celsius, genau bei 13,9, soll der Mensch am glücklichsten sein; das haben Wissenschaftler ausgerechnet aus Kalifornien herausgefunden. Nächste Woche ist genau diese Temperatur in Hamburg als Höchsttemperatur anzutreffen: es ist Herbst.
Mein erster Erdkundelehrer, Herr Heeger, den wir alle nur Ayatollah Heeger nannten, wegen seines Bartes und seines herrischen Lehrstils, hat das Semikolon noch ‚Tupfstrich‘ genannt; er hasste alle Fremdwörter. Ich mag das Semikolon. Auch als Smiley; wobei ich automatische Umwandlung in Grafiken wiederum hasse. Ich verheegere zusehends 😉
Tweets von Fremden: te quiero mucho @erik
Erik, gracias hermano te quiero mucho gracias por el regalo https://twitter.com/abigailsarria/status/518195454056865792
Mein erstes Album: Bay City Rollers, 1977 , „It’s a Game“ Die für mich wichtigsten Alben im Plattenschrank meiner Eltern: Lou Reed: Street Hassle, 1978 JJ Cale: Troubadour, 1976, with Hugh Moffatt George Harrison & andere, Concert for Bangladesh, 1971 Meine Jugendzeit war klar unterteilt; in die lange Phase des Prince-Fanboys und das Aufkommen des […]
Es nervt: schon seit Bestehen des Biergartens am Hang unter dem Altonaer Balkon, und noch schlimmer seit Übernahme durch die dicke Frau, ist es unmöglich, vorherzusagen, ob der Laden auf hat, oder zu. September. Sonne. Mittagszeit. Biergartenwetter. Zu :((
Hätte ich bei Watchever oder maxdome einen Wunsch frei, würde ich mir die „2. Season Garantie“ wünschen. Denn nix ist ärgerlicher, als angefixt am Cliffhänger der ersten Staffel zu verhungern und womöglich den Dienst wechseln zu müssen um weiter zu sehen.
Zeit der wilden Himmel
Drei Gewitter zogen gestern über die Förde. Und hinterließen einen ruhigen und später wilden Himmel.
Ich stelle mir Schottland wohl so vor, wie alle anderen auch: der abziehende Regen oder feiner Nebel (schwer auseinander zu halten) zieht über schroffe Landschaften, die von durstigem Grün bedeckt sind. Tagsüber wandere ich im Kilt über diese moosigen Hügel, um abends den Geist der Region mit dem besten Whiskey der Welt einzuatmen. Und zu […]
Caffee mit Basilikum und Tauwerk
L: Strande, Ostmole
Fritz H., aus HH. 65 Jahre Erschlug seinen Mieter
Zwischen den Gewittern ist es fast windstill und die Sonne wärmt, wie sie das die letzten fünf herrlichen Wochen getan hat. Alle Stunde aber, rollt ein Gewitter uns entgegen. Merkwürdigerweise immer backbord oder steuerbord an Strande vorbei.
Eben bei ALDI
„Machen wir jetzt den Kaumuchschlau über die Hustinetten?“ „Ja, die lieben Blockbildung“
In den Morgen seiln
Sechs Uhr dreißig ist normalerweise eine Uhrzeit, zu der aus unserer Kajüte leise Schnorchelgeräusche dringen. Heute morgen stehe ich beim ersten Blinzeln auf und mache mich und das Schiff segelfein. 7:00 Uhr Leinen los in Lyø, bei sanften 1-2 Bft. aus Nordwest geht es sutsche in Richtung Faaborg, hinein in die aufgehende Sonne.
Eine Weide?, eine Wiese?
Nein; auf Lyø ist das ein ‚Helikopterplads‘ ;))
Zum Glück stand im Sund zwischen Lyø und Fyn keine große Welle als das Steuerbord Unterwant seinen Geist aufgab, und mit einem lauten ZANGGG wegbrach.
Unser Bordbasilikum McGyver
Wer schon mal für einen Sommertörn gebunkert hat, der kennt das, wenn beim Stauen kindliche Erinnerungen angezapft werden: Dosen Ravioli, Spaghetti mit haltbarer Tomatensauce, Dauerwurst. Das autarke Leben an Bord und kleinen dänischen Häfen, die einem schon per Havnepenge das letzte Hemd ausziehen, fordert seinen kulinarischen Tribut.
Die alte Lotseninsel und ihren früheren Nothafen erreicht man besser zwischen 13:00 und 14:00 Uhr im Sommer; danach wird es eng. Und das hat seinen Grund nicht nur im überschaubaren Liegeplatzangebot, sondern auch in der ursprünglichen Schönheit der Schleimündung: dieses Kleinod flacher Natur ist nur per Schiff erreichbar; drum herum Ostseewelt, wie sie schon die […]
Er möchte nicht der „hässliche Deutsche“ genannt werden, aber anstatt sich schön zu machen, kämpft er verbissen darum, hässlich sein zu dürfen. Immerhin geht es ums Prinzip. Und nicht um Schönheit. Die kann man nicht gewinnen, die muss man sehen. Auch in sich selbst.
Blue
Der Himmel sieht aus, wie das Filmplakat einer Philippe Djian Verfilmung: Sommer an der Ostsee. Im Windschatten hat es dreißig Grad und die Ostsee fast zwanzig. Die Nächte sind nach wie vor kurz, wie die Wellen dieses kleinen Meeres. Nirgendwo anders möchte ich diesen heiligen Wochen sein; die Karibik kannste mir nackt um den Bauch […]